© Martin Magunia (CC BY-SA 3.0)

Die Sozialliberalen arbeiten auf die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs hin, treten für eine fahrscheinlose Beförderung ein und suchen Wege dieses Ziel zu erreichen.

Die Verbindung der Verkehrsunternehmen, insbesondere der Stadtwerke Bonn GmbH im VRS, wird regelmäßig als Grund für die Schwierigkeit genannt, innerhalb Bonns eine für Bonner Bürgerinnen und Bürger kostenlose oder zunächst günstigere Beförderung zu ermöglichen. Jobtickets gelten zwar im gesamten Verbundgebiet. Für die Bürgerinnen und Bürger wäre es jedoch sinnvoller, die Jobtickets bedarfsorientiert anzubieten. Das heißt, Jobtickets für die einzelnen Tarifzonen, in unserem Fall für das Bonner Stadtgebiet, zu beziehen und entsprechend günstiger zu verkaufen.

„Das Wiener Modell, also ein stadtweit gültiger Fahrschein für 365 € im Jahr, hatten wir bereits im Rat beantragt. Zum damaligen Zeitpunkt hielt die Verwaltung dieses Modell noch für ungeeignet. Endlich kommt Bewegung in das Tarifsystem“, freut sich Felix Kopinski, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen. „Der ÖPNV muss insgesamt zuverlässiger und preiswerter werden. Die öffentliche Förderung im Sinne der Daseinsvorsorge in Zeiten des Klimawandels halten wir für unabdingbar“, so Kopinski weiter.

„Man muss sich von der Idee verabschieden, die Kosten für den ÖPNV hauptsächlich durch Ticketerlöse zu decken. Notwendig ist ein Finanzierungssystem, das Anreize schafft, den Bus und Bahn auch tatsächlich zu nutzen. Die neue Entwicklung innerhalb des VRS kommt aus unserer Sicht sehr spät und muss nun konsequent weitergeführt werden“, ergänzt Valentin Brückel, verkehrspolitischer Sprecher der Sozialliberalen.

Tickets für Busse und Bahnen müssen preiswerter werden

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