Graffiti im öffentlichen Raum – Bonn braucht Freiflächen

Graffiti im öffentlichen Raum – Bonn braucht Freiflächen

Graffiti als Kunstform hat eine lange Tradition. Leider kommt es durch illegale Graffiti immer wieder zu Sachbeschädigungen an öffentlichen und privaten Gebäuden. Die bisherige Verbotsstrategie hat jedoch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Die Städte Bochum und Halle zeigen, dass es auch anders geht. Anstatt Graffiti-Künstler weiter einzuengen, haben sie Freiflächen geschaffen – und nutzen zugleich das positive Image von Graffiti bei jungen Leuten für ihre eigenen Ziele.

DEALS, DEALS, DEALS – im Namen der Kultur!

Die Bonner Piraten begrüßen den Erhalt der Kammerspiele in Bonn und die Bereitstellung eines reichhaltigen Kulturangebotes in Form des Pantheons in Beuel. Seit 2010 fordern die Bonner Piraten in ihrem kommunalen Wahlprogramm den Erhalt einer Basisinfrastruktur für jeden der vier Stadtbezirke Bonns. Dazu zähle unter anderem mindestens je ein Theater, eine Bibliothek und ein Schwimmbad in jedem Stadtbezirk.

Aus, aus, Festspiel-Haus! Ein guter Tag für Bonn.

Die Piraten im Bonner Stadtrat danken dem Schicksal, das die Post aus dem Festspielhausprojekt aussteigen lässt. Julia Seeliger, Geschäftsführerin, teilt hierzu mit:

„Aus, aus, Festspiel-Haus! Was machen wir jetzt mit unserer Kampagne, die wir schon in der Schublade hatten? Wem schenken wir die Domain www.nein-zum-festspielhaus.de? Tom Schmidt wird sie nun ja auch nicht mehr brauchen …

… wir hoffen, dass Bonn sich endlich besinnt auf seine wirklichen Stärken: wir als Stadt der Bildung brauchen Bibliotheken in den Stadtteilen! Wir brauchen Wohlstand für alle, also Schwimmbäder mit umfassenden Sommer-Öffnungszeiten und Bibliotheken.

Unsere Änderungsanträge für die Haushaltsdebatte

Am 7. Mai ist der Haushalt der Stadt Bonn beschlossen worden. Wir hatten einige Änderungsanträge eingebracht, die bei der Ausgabenseite vor allem im Prestigekulturbereich ansetzen. Unser Ziel ist es, bürgernahe Kultur wie die Statteilbibliotheken, die Bäder und die Freie Kultur zu erhalten. Wir wollten verhindern, dass die Kleinen zugunsten der Großen totgespart werden. Leider konnten wir uns nicht durchsetzen.

Piraten fordern mehr Geld für junge Kultur – zum Beispiel für die Rockaue

Piraten fordern mehr Geld für junge Kultur – zum Beispiel für die Rockaue

Die Gremien weisen der Rockaue, der Nachfolgerin der Rheinkultur, entgegen der Ankündigungen der letzten Jahre vorerst keine Fördermittel zu. Das finanzielle Risiko des Open-Air-Festivals wird den Veranstaltern alleine überlassen. Die Piraten begrüßen das Durchhaltevermögen der Macher des neuen Rockaue-Festivals und fordern eine ausgewogenere Verteilung der städtischen Fördergelder im Kulturbereich.

Wenn Partys an Rosenmontag kein Brauchtum sind, dann müsste die komplette Altstadt gesperrt werden

Karneval in der Bonner Altstadt

Felix Kopinski kritisiert das Vorgehen im Zuge der Alternativen Karnevalsparty und die Bonner Lärmdebatte an sich. Schon im letzten Jahr waren die Piraten mit eigenen Lärmmessgeräten vor Ort – das Ergebnis: die Alternative Karnevalsparty war einer der ruhigsten Orte in der ganzen Altstadt. Schluss mit der Drangsalierung der Veranstalter. Leben und leben lassen!

Erleichterung über Vorsicht der Fraktionen

Felix Kopinski

Das Thema Festspielhaus in Bonn bleibt heiß. Nun hat sich der Kulturausschuss darauf geeinigt, dass der noch zu überarbeitende Businessplan, der leider immer noch nicht öffentlich ist, externen Prüfern vorgelegt wird. Diese Vorsicht begrüßen auch die Piraten. An sich ist daran zu zweifeln, ob sich die Stadt in der aktuellen Haushaltslage ein solches Großprojekt leisten kann.