Bereits in der Vorbesprechung zur Sitzung des Kulturausschusses am 14. Januar im Stadthaus herrschte breiter Konsens über die Bedingungen, zu denen die Stadt ihren Beitrag zur Gründung einer Festspielhausstiftung leisten würde. So kristallisierte sich in der anschließenden Sitzung des Kulturausschusses ein ganzer Fragenkatalog zum nichtöffentlichen Businessplan der Post heraus.

Zunächst solle der noch zu überarbeitende Businessplan externen Prüfern vorgelegt und veröffentlicht werden, dann könne man über die Einbringung von 50.000,- Euro in die Gründerstiftung diskutieren.

Dazu erklärt Felix Kopinski: „Wir sind erleichtert über die Vorsicht der Fraktionen in Bezug auf den Businessplan zum Festspielhaus. Dennoch sind leider unsere Mindestforderungen an eine auskömmliche Finanzierung der Betreiberstiftung nicht annähernd erfüllt.

Wir erwarten einen Bauherren, der zu erwartende Kostenexplosionen selbstständig schultern kann. So wurde das Festspielhausprojekt 2012 noch beworben, als die Deutsche Post noch als Bauherren benannte. Seit etwa einem Jahr liest man im Bezug auf die Post nur noch von einem ‚Bausponsor‘. Auch bei den Subventionszusagen von Land und Bund scheinen erhebliche Missverständnisse vorzuliegen.

Wir sind weiterhin der Auffassung: In der aktuellen Haushaltslage kann sich die Stadt kein Festspielhaus leisten.“

Erleichterung über Vorsicht der Fraktionen
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