Die Sportverwaltung hat verstanden, dass die Bonner und Bonnerinnen ihre Bäder lieben und behalten wollen. Mehr noch, dass Bäder ein wichtiger Teil des städtischen Gemeinwesens sind, die lebenswichtige Aufgaben übernehmen. Die Piraten stimmen dem Rahmenplan zur Neuordnung der städtischen Bäderlandschaft uneingeschränkt zu. Nicht die Kosten stehen im Focus, sondern der Bedarf der Bürger und Bürgerinnen.

Stadtverordnete Michael Wisniewski zeigt sich zufrieden: “Es zeigt sich, wie wichtig unser Engagement bei den beiden Bürgerentscheiden war. Jetzt gilt es, weiter aufzupassen, dass die jetzigen Ratsparteien ihre Meinung zu dem Konzept nach der Wahl nicht wieder ändern.“ Die Bürger und Bürgerinnen haben insbesondere auch im Bürgergutachten zur Bonner Bäderlandschaft ihre Wünsche deutlich Richtung leicht erreichbarer Bäder zum Ausdruck gebracht.

„Der jetzige Plan am Standort des jetzigen Kurfürstenbades ein neues Gesundheitsbad zu bauen und den Garten mit einzubeziehen, entspricht unseren früheren Vorschlägen“, so der Stadtverordnete Felix Kopinski.

Gespannt sind die Piraten auf die Ergebnisse der Alternativprüfungen Frankenbadsanierung oder Neubau am Römerbad. Beide Vorschläge haben offensichtliche Nachteile, wie den Denkmalschutz bei dem einen und dem Hochwassergefährdung beim anderen Bad. Die Frankenbad-Initiativen haben allerdings hervorragende Vorarbeit für den Erhalt als Stadtteilbad geleistet, die es mit einzubeziehen gilt, um das Frankenbad als Schwimmbad erhalten zu können. Auch die Bedürfnisse des Schwimmsports sind berücksichtigt. Die Sportstadt Bonn braucht ein Wettkampfbad.

Wichtig ist, dass die bereits beschlossenen und aktuell nicht mehr diskutierten Pläne zum Umbau des Hardtbergbades nun schnellstmöglich umgesetzt werden.

Bonn braucht Bäder

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